Ski-Club Schüler und Jugend auf dem Siegerpodest

Veröffentlicht am 26.01.2016 von Andre Krägenbrink

Ein Bericht von Martina Pannack

Nachdem am vergangenen Wochenende bereits die Kinder sehr erfolgreich in der Skihalle waren, legten jetzt die „Großen“ bei den Westdeutschen Schüler- und Jugendmeisterschaften nach.

Robin Ramspott musste zunächst eine weite Anreise nach Maria Alm im Salzburger Land/Österreich antreten. Dort standen ein Nachtslalom, ein Riesenslalom sowie ein Parallel-Slalom auf dem Programm. Im Nachtslalom gelang Robin auf Anhieb der Sprung auf’s Podest mit einem dritten Platz hinter Cedric Schettel (Platz 2, SC  Bestwig) und dem Sieger Jeremias Wilke, SC Bonn.

Das gute Ergebnis konnte er auch am Folgetag im Riesenslalom bestätigen, wo er sich ebenfalls den Bronzeplatz erkämpfte.

Leider riss die Erfolgssträhne beim abschließenden Parallelslalom am Sonntag: Nach verpatztem ersten Lauf konnte er sich zwar mit guter Laufzeit im zweiten Durchgang noch einige Plätze nach vorne schieben, aber ein Medaillenplatz war nicht mehr drin.

Die Schüler der Jahrgänge 2003 bis 2000 waren zur selben Zeit am sauerländischen Westfalenhang in Altastenberg bei den westdeutschen Schülermeisterschaften am Start.

Am Samstag starteten die Wermelskirchener zunächst im Riesenslalom. Trotz der eher ungeliebten Disziplin schrappten Nils Pannack (Jg. 2000) und sein Bruder Finn ( Jg. 2002) mit je einem vierten Platz in ihren Wettkampfklassen nur knapp am erhofften Edelmetall vorbei.

Timon Ramspott (Jg. 2001), nach dem ersten Lauf mit guter Laufzeit noch auf Medaillenkurs, konnte im zweiten Lauf nach einem Fahrfehler nur knapp einen Sturz vermeiden und fiel auf Rang fünf zurück.

Im Spezial-Slalom am  nächsten Tag konnte Timon dann seine Stärke ausspielen. Bereits nach dem ersten Durchgang lag er auf dem dritten Platz aller Teilnehmer. Im zweiten Durchgang behielt er die Nerven und konnte sich sogar noch auf den zweiten Platz im Gesamtklassement vorschieben und wurde Westdeutscher Schülermeister in der Altersklasse U16.

Nils Pannack, der in der gleichen Wettkampfklasse startete, freute sich mit zwei konstanten Läufen über die Bronzemedaille.

Finn Pannack fand im ersten Durchgang nicht in den Rhythmus und musste mit einer Sekunde Rückstand auf die Konkurrenten in den zweiten Lauf starten. Mit Wut im Bauch ging er couragiert ins Rennen und fuhr trotz tiefer Kuhlen im Parcours die zweitschnellste Zeit seiner Altersklasse. In der Addition beider Läufe reichte es dann leider nur für Platz vier, die „Blechmedaille“.

Insgesamt waren die Wermelskirchener mit ihren Ergebnissen recht zufrieden, zumal das Stangentraining in den Weihnachtsferien aufgrund der dünnen Schneeauflage nicht stattfinden konnte.

 

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