Fahrtenberichte

Trainingsfahrt Wolkenstein-März 2018

Veröffentlicht am 20.04.2018 von Martina Pannack

Wolkenstein 2018: „Komm fah`n wa rein“ / „Andiamo che siamo in“
(Ein Bericht von Andrea Guntermann)

So wie auf diesem Bild ist es zum Glück für keinen geendet.

Vom 17. bis 24. März stand zum n'ten mal Wolkenstein (Südtirol, Italien) als Trainingsfahrt auf dem Programm des Ski-Clubs.

15 Teilnehmer zählte die Veranstaltung: 12 „Alte Hasen“ und drei „Greenhorns“ (was das Skigebiet und die Mitfahrt mit dem Ski-Club Wermelskirchen betrifft). Nach eigener Anreise traf man sich am Samstag um 18:00 Uhr zum Sektempfang im bewährten Hotel „Krone“. „Greenhorn“ Natascha war mit 47 Jahren die jüngste Teilnehmerin.

Ab Sonntag ging es täglich auf die Piste: 07:30 Uhr Frühstück, 09:00 Uhr ab zur Gondel.
Da das Hotel „Krone“ zentral liegt,waren es in beiden möglichen Richtungen nur drei Minuten Fußweg. Die ersten beiden Pistentage waren durchwachsen. Morgens gut, nach Mittag wurde es bewölkt und die Sicht bescheiden.

Ab dem dritten Skitag dann nur noch Kaiserwetter. Vier Tage blauer Himmel, Sonne, größtenteils leere Pisten und super Schneeverhältnisse – herrlich, fantastico !! Diese  perfekten Schneeverhältnisse begeisterten auch die „Alten Hasen“.
Unser Guide Michael führte uns täglich durch herrliche Pisten, zu gemütlichen Hütten und brachte uns stets heil wieder nach Hause. Dank seiner guten Ortskenntnisse haben wir viel von dem Riesenskigebiet gesehen.
„Komm fahr`n wa rein“ wurde in zwei Gruppen ausgeführt: Eine siebener Gruppe und eine sechser Gruppe. Eine Teilnehmerin besuchte die Skischule und eine ist leider nicht mehr aktiv auf der Piste.
Die sechs Tage, insbesondere die  letzten vier Tage, waren grandioso!

Bergfest Troyer-Hütte:
Das Bergfest am Mittwoch war wie in den letzten Jahren in der Troyer-Hütte.
Bei leckerem "Vino Rosso" und großen Jausenplatten wurde geschlemmt.

Kleine Makel, Zwischenfälle und Besonderheiten:

- Natascha musste krankheitsbedingt (Nebenhöhlen zu) ein Tag aussetzen.
- Rainer war nach einer Knieverletzung  - dank Wunderheilung von Wanda (Zinkleimverband und Tabletten) auch nach einem Tag   Zwangspause wieder - pistentauglich.

- Uwe hat es leider erkältungsmäßig richtig erwischt, sodass er nach dem 3. Tag nicht mehr fahren konnte und mit Wanda einen   Tag eher als geplant abreiste – Schade !

- Gustel trug ein paar Blessuren (Schulterprellung und Schürfwunden am linken Unterarm) davon.
  Aber: Wer nicht mal stürzt, fährt unter seinem Niveau.

- Sabine brachte ihre Leihski zum Service. Bei Abholung am  nächsten Tag waren diese nicht mehr im Computersystem. Sie   bekam andere Leihski.

- Andrea schnappte sich am ersten Frühstücksmorgen ein „vermeintlich“ gekochtes Ei. Dank des aufmerksamen Kellners wurde ihr erklärt, dass das Ei noch nicht! gekocht ist. Für das Kochen der Eier war man selbst verantwortlich. Dazu stand ein Behältnis mit kochendem Wasser und sechs in zu wasserlegende Eierhalter zur Verfügung. Zwei Minuten extra (wegen der Höhenlage) berechnen und jeder konnte sich das Ei so kochen, wie er wollte. Kann auch keiner meckern - ganz schön clever die Italiener.

- Uova strapazzate (Rührei) und uova al tegamino (Spiegelei) konnte man am Tisch bestellen.
- In den Whirlpool (zumindest dort im Hotel) geht man mit Badesachen rein.

Die Wolkensteiner 2018

Zahlen, Daten, Fakten:

- Seit 1903 ist das Hotel Krone existent, verfügt über ca. 30 Zimmer, liegt auf einer Höhe von 1.563 Meter und hat das ganze Jahr geöffnet.
- Wolkenstein ist der kleinste Ort im Skigebiet Gröden (Val -Gardena), aber einer der lebendigsten.
- Mit 3.181 Metern ist der Langkofel der Hauptgipfel der - Grödner Dolomiten.
- 3.343 Meter misst der höchste Berg der - Dolomotien – die Marmolada.
- Die Dolomiten sind UNESCO Weltkulturerbe und beheimaten eine der größten Skiregionen der Welt.
- 500 zusammenhängende Pistenkilometer zum Skifahren stehen zur Verfügung.

Nach sechs Skitagen ging es für alle um 05:00 Uhr Samstag morgens wieder nach Hause. Es war eine super Woche, die skifahr-technisch und sicher auch sonst keine Wünsche offen ließ.

Bis zum nächsten Jahr wenn es wieder heisst: „Komm fah`n wa rein“

Andrea Guntermann



 

Trainingsfahrt nach Wolkenstein vom 18.-25.03.2017

Veröffentlicht am 02.04.2017 von Andre Krägenbrink

Ein Bericht von Ulla Halstenbach

Endlich wieder in Wolkenstein angekommen… Das sagten sich 17 Skifahrer, deren Altersdurchschnitt naturgemäß wieder höher lag, er betrug immerhin über 60 Jahre.

Entsprechend lautete das Motto der Woche: Altern in der Gruppe. Das äußerte sich darin, dass sich einige Teilnehmer Merkzettel am Frühstückstisch machen mussten, um die Essensbestellung für den Abend zu notieren. Eigentlich auch egal, denn die tatsächlichen Gerichte auf der Speisekarte entsprachen nicht immer der Wirklichkeit. Zum Glück kam dies nicht jeden Abend vor. Es führte jedoch bei manchen zu Irritationen und zog längere Diskussionen nach sich. Aber insgesamt wurden wir mit dem Essen verwöhnt und wir genossen das 3-Gänge Menue und die reichhaltigen Vorspeisen.

Kommen wir wieder auf das Motto zurück… Skifahrerisch traf das keinesfalls zu. Man hatte den Eindruck, das Alter spielt keine Rolle. Voller Power und mit viel Technik imponierten unsere Skiguides.

Die Aufteilung in 3 Gruppen war wie immer problemlos. Es fuhren die Denker und Genießer in der Philosophengruppe. In der zweiten Gruppe fanden sich die Raser, wobei es zwischen kontrollierten und unkontrollierten Fahrern zu unterscheiden galt. Zum Glück schlug sich das in keiner Unfallstatistik nieder. Die dritte Gruppe bestand aus 3 Fahrern und setzte sich aus Mani Sch, Mani V. und Clemens H. zusammen. Gesehen hat man sie auf der Piste so gut wie nie, so schnell sind sie gefahren. Aber der Name war jedem bekannt, nämlich MaMaCle.

Die Schneeverhältnisse waren bei frühlingshaften Temperaturen gewöhnungsbedürftig und forderten uns heraus. Aber es war schließlich eine Trainingsfahrt. Der weiche Schnee und die "Müllberge" sowie die teilweise schlechte Sicht zwangen uns sogar, einmal auf die Fahrt zur Panoramahütte zu verzichten und mit der Gondel herunterzufahren. Ungewöhnlich war dies, jedoch vernünftig. Aber nichts desto trotz haben die Fahrten bei blauem Himmel Anfang und Ende der Woche auf glatten Pisten richtig Spaß gemacht.

Traditionell wurde am Mittwoch das Bergfest auf der Troierhütte gefeiert. Bruno, der Gastwirt, hatte wieder reichhaltige, sehr leckere Speck- und Käseplatten serviert. Dazu gab es wie immer einen guten Rotwein. Das gemütliche Beisammensein ist jedes Mal ein Höhepunkt der Woche.

Essen war ein zentrales Thema. Nicht nur im Hotel oder beim Bergfest, sondern auch der nachmittägliche Einkehrschwung auf der Rodellahütte gehörte, nachdem die Ersten den Kaiserschmarrn genossen hatten, zum festen Ritual. Dazu einen Pflaumenlikör und die Stimmung stieg.

Kaum hatten wir uns an alles gewöhnt, mussten wir wieder Abschied nehmen. Es bleibt ein gutes und positives Gefühl. Die Erholung und die Eindrücke der Berglandschaft bleiben noch lange im Kopf erhalten. Vielleicht hängen wir ja noch ein Jahr Wolkenstein dran, denn wir wollen ja, wie gesagt, in der Gruppe altern.



 

Einfahrwochenende in Sölden vom 16.-20.11.2016

Veröffentlicht am 02.01.2017 von Andre Krägenbrink

Ein Bericht von Marc Saure

Als begeisterter Skifahrer und nach absolvierter San Pellegrino Osterfahrt mit meiner Familie, hatte ich Blut geleckt, als ich von dem Einfahrwochenende erfahren hatte. Zudem konnte ich meine Freunde Arnd und Axel für den Ski-Club und das Einfahrwochende gewinnen.

Am Mittwoch war die Anreise im Haus Waldesruh, welches oberhalb von Sölden auf dem Weg zum Gletscher liegt. Das, wie ich erfahren konnte, mehrfach erweiterte Haus hatte für die meisten von uns schöne, moderne Zimmer bereitgestellt.

Am Donnerstag konnte es endlich losgehen. Noch ohne Trainer aber mit „Skischulleitung“ Stefan ging es entspannt zum Einfahren. Mit einer Truppe von 4 Skilehrern und 4 „Touristen“ erkundeten wir das Gebiet und genossen bei traumhaftem Wetter den Blick zu den Dolomiten wo die diesjährige Osterfamilienfahrt stattfand und ins Pitztal wo es 2017 hingehen wird. Nach einem „Leiter-Sturz“, den ich hier aber nicht weiter erwähnen möchte, wurde mittags an der Rotkogel-Hütte eingekehrt.

Mit dem schönen Wetter kündigte sich allerdings schon eine Föhnlage an, welche uns am nächsten Tag noch beschäftigen sollte. Am Ende des Skitages gab es dann noch einen Abstecher zur Hühnersteign, wo wir allerdings noch sehr alleine waren.

Am frühen Abend kamen erst Marius und dann die Mädels im Dreierteam dazu. Jetzt wurde auf den großen Lehrmeister Martin gewartet, der gegen Mitternacht erwartet wurde. Doch Martin kam, als schon alle im Bett waren.

Am Freitagmorgen ging es mit den Autos wieder zum Tiefenbachgletscher. Schon vor der Öffnung der Gondel standen wir alle vor geschlossenem Rolltor bereit zur Abfahrt. Vorbildliche Mannschaft!

Martin brachte uns alle bei der ersten Abfahrt auf „0“ und ließ uns ohne „aus dem Rahmen zu fallen“ den Hang hinunter driften. Erst dann baute er alle wichtigen Elemente für eine saubere Kurvenfahrt wieder auf.

„TURI“ ist das Schlüsselwort. Nur mit richtigem Timing, Umfang, Richtung und Intensität geht es gut!

Wir entschieden uns für eine frühe Pause, um den Massen zuvor zu kommen. Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter, doch als wir aus dem Restaurant kamen, wurden die Gondeln eingeholt und der Betrieb eingestellt, da der Wind stark zugenommen hatte. Nur der kleine Tellerlift am Tiefenbachgletscher blieb im Betrieb und Martin entschied sich für eine Programmumstellung. Am besagten Lift vermittelte bzw. frischte er das Wissen über Pflug, Pflugbogen und dem Übergang ins parallele Fahren auf. Der Lift, der uns in rasender Geschwindigkeit 68 Höhenmeter überwinden ließ, wurde intensiv ausgenutzt und erst als Sicht, Wind und Schneefall keinen weiteren Pflugbogen zuließen, wurde abgebrochen.

Abends gab es ein gemütliches gemeinsames Essen und eine theoretische Unterweisung durch Martin mit dem Zeigen von DSV-Videos und der Vorstellung von Lehrmaterial in der Stube.

Der Experte fährt in jedem Gelände sicher und kontrolliert! Unter diesem Motto stand der dritte Skitag, wo es am Rettenbachgletscher durch einen mit Kniekippern abgesteckten Kurs ging. Ziel war das „gebundene“ Fahren, wobei sich verschiedene Radien abwechseln. Unter extremen Einsatz kam es zu spektakulären Stürzen unserer „Rennfahrer“. Als Abschluss eines schönen Skitages ging es nochmal in die Hühnersteign, wo an diesem Abend viel los war und gute Stimmung herrschte.

Abends aßen wir mit gefühlt 100 Kindern und Jugendherbergsfeeling Pommes mit Schnitzel. Besonders erwähnenswert ist noch der Schokoladen-Bananenmus Nachtisch, der es einigen besonders angetan hatte!

Nachdem wir die Stube für uns blockiert hatten, wurden die Videos quer durch den Raum per Airdrop ausgetauscht und verteilt. An jedem Tisch wurde Videoanalyse per Ipad betrieben und dank des Einzelbildmodus konnte jegliche Fehlstellung kommentiert werden.

Der Sonntag war unser letzter Skitag. Wieder standen wir vor verschlossenen Türen der Gondel am Rettenbachgletscher (also kein Einzelfall!). Wie schon am Freitag machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung. Trotz schönem Wetter, war der Wind zu stark für den Liftbetrieb an den Gletschern. Allerdings war das Gigijoch offen und wir konnten dort fahren. Thema des Tages war das Fahrbild der Lehrer beim Vorfahren vor der Skigruppe. Erst einmal wurde in Zweiergruppen gefahren und gegenseitig Feedback gegeben.

Des Weiteren gab es „balettartige“ Übungen, welche ich bei der Ostertour als „Pinkelschwung“ vermittelt bekommen hatte.

Nach einem Schnellmittagsstopp in der Thaja-Hütte ging es dann zurück zu den Autos und nach kurzem Umzieh-Stopp am Hotel um 2 Uhr wieder auf den Weg nach Hause.

Nach diesen 4 kurzweiligen Skitagen bei super Wetter und mit einer sehr netten Truppe kann ich nur sagen, dass „Einfahren“ auch Touristen viel Spaß macht!"



 

Trainingsfahrt zum Passo Pellegrino vom 12.03.-19.03.2016

Veröffentlicht am 17.04.2016 von Andre Krägenbrink

Ein Bericht von Roswitha Schardt

Ja! Wie wa dat nu mit der Tour? – Das wollen doch nun sicher alle die wissen,
die nicht mit dabei waren.
Also, hier kommt et! KLASSE WARET!
Gestartet war der „Harte Kern“. 17 Ski-Fahrer,
inklusiv Ulrike Neise und Michael Lindenmann.



Un jez mach isch mal ne List:
Wetter: Sa. SONNE, ab Mittag bedeckt;
So. pure SONNE, ab Mittag bedeckt



Mo. pure SONNE, den ganzen Tag
Di. leicht bedeckt, Sicht trotzdem gut, abends leichter Schneefall.
Es schneit die ganze Nacht. Ergebnis: 40 cm Neuschnee!



Mi. SONNE, den ganzen Tag
Do. SONNE, den ganzen Tag
Fr. SONNE, den ganzen Tag



Sa. ; ( Abreise ; (

Hotel: Spitze! Super Service in allem

Essen: Feine ausgesuchte Italienische Küche

Ski-Verleih im Hotel: Auf Anhieb hatten alle Bedürftige den passenden Ski!

Ski-Gebiet: Traumhaft. Abwechslungsreich. Zum Austoben mehr als genug!

Pisten: Gebügelt! Und bei 40 cm Neuschnee hatten wir alle Spaß in den Backen : )

Gruppe: Es war der „Harte Kern“! Das sagt doch alles!
Wir sind nicht alle die Besten, aber die Lustigsten!
Schließlich gab es ja noch Ulrikes Geburtstag nachzufeiern.
Dafür hatte Ulrike tüchtig vorgesorgt! Alles entwickelte sich letztendlich
zu einem Fußballspiel mit Verlängerung am nächsten Abend.
Weil: Tor-Stand unentschieden und diverse Foulspiele.

Aber ihr seht es ja selber an den Bildern.
Man kann auch sagen: „Je oller, je doller!“



 

Einfahrwochenende in Sölden vom 19.-22.11.2015



 

Osterfahrt zum Passo San Pellegrino vom 28.03.-04.04.2015

Veröffentlicht am 25.08.2015 von Andre Krägenbrink

Ein Bericht von Simone Montada

Als ich den Flyer zum ersten Mal sah, auf dem stand, dass der Ski-Club Wermelskirchen eine Familienfahrt zum Passo San Pellegrino organisiert, dache ich nur, wer kann denn schon in Wermelskirchen gut Ski fahren? Aber da das Angebot sich gut anhörte und unsere Kinder mit 4 und 8 Jahren noch Skifahren lernen oder verbessern wollten, buchten wir.

Nach einer zugegebenermaßen langen Anfahrt von mehr als 900 km von Burscheid kamen wir am Hotel Cristallo am Passo San Pellegrino an. Der gute äußere Eindruck bestätigte sich auch innen, das Familienzimmer war groß genug für vier Personen und der Restaurant- und Barbereich sehr gemütlich.

Am nächsten Morgen ging es los, Gruppen wurden eingeteilt und bei strahlendem Sonnenschein starteten wir. Trotz Osterferien hatten wir die Pisten fast ganz für uns alleine. Voll wurde es nur, wenn der Ski-Club irgendwo gemeinsam ankam. Am Nachmittag, als wir die Kinder wieder abholten, waren diese sehr begeistert vom ersten Skitag. Selbst der Kleine konnte schon alleine Tellerlift fahren. Seine Lehrerin Marei bewies wirklich ein unglaubliches Gespür für die ganz Kleinen und brachte eine Engelsgeduld mit. Sie schaffte das an einem Tag, was andere Skileherer in anderen Skigebieten zuvor nicht hinbekommen hatten.

Nach dem Skifahren konnten die Kinder noch basteln und wurden auch, wer wollte, vom Hotelpersonal betreut.  So hatten die Erwachsenen auch Zeit am Nachmittag für ein gemütliches Beisammensein bei Glühwein oder landestypischem Schinken und Käse. Alles war sehr gut organisiert und die Gruppe, insgesamt ca. 75 Erwachsene und Kinder, harmonierte sehr gut.

Auch an den anderen Skitagen hatten wir zumeist Glück mit dem Wetter und konnten oft bei Kaiserwetter die traumhaften oft menschenleeren Pisten herunterfahren.

Es gab für die Erwachsenen insgesamt drei Gruppen, die sich nach Fahrkönnen aufteilten. In der „mittleren Gruppe“, geleitet von Tina und Michael habe ich sehr viel gelernt, da beide immer auf die Wünsche der Gruppe eingingen. Techniktraining kam ebensowenig zu kurz wie das zünftige Einkehren in eine der traumhaften italienischen Skihütten. Besonders die gemütliche Paradisohütte hatte es unserer Gruppe angetan, so dass zum Ende des Skitages auch mal ein Bombardino getrunken wurde. Frei nach dem Motto: "Alles kann, nichts muß..."

Das Ergebnis des Skitrainings zeigte sich dann auch am Tag des Kinderskirennens. Die Kinder hatten alle tolle Fortschritte gemacht und fuhren mit viel Spaß das Slalomrennen mit. Abends wurden die Medaillen von einem als Schaf verkleideten Leiter überreicht. Man sieht hier, wieviel  Spaß und Engagement die Skilehrer und anderen Cluboffiziellen mitbrachten.

Viel zu schnell war die Woche vorbei  und die Rückfahrt stand an. Nach dem letzten Abend, an dem wir alle noch gemütlich zusammensaßen, stand unser Entschluss fest:

Nächstes Jahr ist die Familie Montada wieder dabei!!!

Vielen Dank an alle Organisatoren und Übungsleiter, wir hatten sehr viel Spaß!!!

Simone Montada

PS ...und jetzt weiß ich, wie super die Wermelskirchener Skifahren können!!!!!



 

Januarfahrt vom 10.-17.01.2015

Veröffentlicht am 22.02.2015 von Andre Krägenbrink

Ein Bericht von Stephan Eisbach

Von den insgesamt 14 Mitfahrern waren die meisten „Wiederholungstäter“ der jährlichen Januarfahrt. Die Ski-Lehrer Ulli (Neise) und Michael (Lindenmann) standen täglich vor der Aufgabe, die unterschiedlichen skiläuferischen Bedürfnisse zu befriedigen, was Ihnen jedoch gut gelang. Es ist halt eine Kunst es allen Recht zu machen…

Unsere Unterkunft, das Hotel Kroneck, ließ keine Wünsche offen. Sowohl die Verpflegung als auch die räumliche Nähe zum Skilift waren die ideale Vorbereitung für einen langen Skitag. Nach den täglichen Strapazen auf der Piste bot der Wellnessbereich genügend Varianten der Entspannung: 3 Saunen, Infrarotkabine und Whirlpool standen zur Verfügung. Mein persönliches Highlight: im Außenpool bei knackigen Außen- und annehmbaren Wassertemperaturen den Sternenhimmel zu beobachten.

Das Skigebiet Kitzbühel/Kirchberg zusammen mit den Regionen Jochberg und Pass Thurn umfasst rund 170 Pistenkilometer, 53 Aufstiegsmöglichkeiten und 820 friedliche Skikanonen. Die Verbindung bildet seit 2004 eine Dreiseil-Umlaufbahn mit einem Bodenabstand von bis zu 400 Metern sowie einem enormen Spannfeld - von Stütze zu Stütze rund 2.500 Meter. Zugegeben ergriff mich auf der Fahrt ein leicht mulmiges Gefühl.

Highlight war natürlich das Skilaufen auf der legendären „Streif“ in Kitzbühel, der „Mutter“ aller Abfahrtsrennen. Da das Rennen 1 Woche später stattfand, konnten wir die Aufbauarbeiten hautnah miterleben. Wer einmal am Starthäuschen steht und auf die Piste blickt, erahnt, was da auf einen zukommt. Wo wir mit gepflegten Bögelchen versuchten, die Strecke mit einigermaßen Anstand und Würde zu bewältigen, sollten sich eine Woche später ein paar Waghalsige ins Tal hinab stürzen.

Das Après-Ski bewegt sich in Kirchberg auf hohem Niveau. Auf den letzten abendlichen Pistenmetern bieten mehrere gut gefüllte Hütten eine umfangreiche Getränkekarte. Und wer es angesichts schwerer Beine am Abend nur noch vom Esstisch bis zur ca. 5 Meter entfernten Hotelbar schaffte, verpasste ein großes Angebot an Musikkneipen, Tanzschuppen und Kellerbars, die sich allerdings meist erst dann richtig füllten, wenn der Ruf des eigenen Bettes nicht mehr zu überhören war.

Mein Fazit: Mal wieder eine gelungene Januarfahrt, bei der einen die Vorfreude auf den nächsten Winter schon auf der Rückreise begleitet.



Einfahrwochenende in Hochgurgl vom 27.-30.11.2014

Veröffentlicht am 25.08.2015 von Andre Krägenbrink

Ein Bericht von Roman Diederichs & Markus Heynen

Bei der Planung eines Herren-Ski-Wochenendes ins Ötztal stießen wir auf die Ausschreibung des zeitgleichen Einfahrwochenendes - vom 27.11.2014 bis zum 30.11.2014 in Hochgurgl – 24 Lifte und 110 Pistenkilometer – passt. Die Ausschreibung – für Übungsleiter und fortgeschrittene Skifahrer – nahmen wir mit etwas gemischten Gefühlen zur Kenntnis, frei nach dem Motto: „Wird schon schief gehen! Entweder wir kommen mit und lernen etwas oder wir klinken uns aus und fahren allein.“

Schnee bekamen wir auf der Anreise nicht zu sehen und in Sölden befürchteten wir bereits das Schlimmste - kein Schnee weit und breit. Anschließend erklommen wir noch etwa weitere 800 Höhenmeter bis nach Hochgurgl, um uns in jeder Spitzkehre über den zunehmenden Schnee zu freuen. Mit dem Ort hatten wir schon einmal alles richtig gemacht!

Leider bekam unser Anreiseteam kein Ankunftsbier mehr, da es doch recht spät geworden war. Erfahrenere Teilnehmer hatten hingegen bereits durch telefonische Vorbestellung vorgesorgt und für sich entsprechende Getränke an der Rezeption deponieren lassen.

Pünktlich um 8:00 Uhr gab es im Hotel Frühstück, wobei die Betonung auf pünktlich lag. Da wir alle früh auf die Piste wollten, standen wir bereits seit 7:45 Uhr vor dem verschlossenen Frühstücksraum, bis dieser eine viertel Stunde später „feierlich" aufgeschlossen wurde. Bevor es auf die Piste ging, hatten wir uns so zumindest schon kennengelernt und Lektion Nr. 1 für die nächsten Tage verinnerlicht…

Da unser WSV-Lehrer Thilo erst am nächsten Tag zu uns stoßen sollte, sammelten wir die erste Fahrpraxis, um uns nicht allzu desolat zu präsentieren. Im Skigebiet fanden wir dabei sehr gute Pistenverhältnisse vor, obwohl insgesamt recht wenig Schnee lag. Zum Abschluss des schönen Skitages war die Abfahrt bis direkt zum Hotel gerade noch möglich. Ungewohnt war im Skikeller die akkurate Einsortierung für Schuhe und Ski nach jeweiligen Zimmernummern, bevor es dann mit der Nachmittagsjause zum gemütlichen Teil des Tages überging. 

Der zweite Tag hielt dann viel Nebel für die ersten Lektionen mit Thilo bereit. Mittelgroße Radien, das „TURI-Prinzip“ und die Zerlegung unseres Schwungs in die einzelnen Bausteine beschäftigten uns den ganzen Tag. Fragen wie: „Mit welchen Sinnen nehmen wir das Skifahren wahr?" wurden besprochen. In der Theorie war klar, dass dies durch Sehen, Hören, Fühlen geschieht. Schmecken schlossen wir zunächst aus. Nach Thilos Aufforderung, endlich aus unserer Komfortzone herauszukommen und den ersten Stürzen („Wer beim Trainingswochenende nicht stürzt, war nicht nah genug an der Grenze…“) war dann aber schnell klar, dass man Skilaufen im wahrsten Sinne des Wortes auch schmecken kann.

Mit Sonne und etwas verbesserten Pistenverhältnissen ...

... knüpften wir uns am nächsten Tag zunächst wieder die mittelgroßen Radien vor. Die Lektion hieß: „Mittelgroße Radien gehen auch dort, wo man es nicht glaubt!" Dann ging es in den tief zerfurchten Steilhang neben der Piste. Unser anfängliches Zögern und die anschließenden Fahrten kommentierte Thilo mit den Worten: „Vor dem ersten Mal habt Ihr mich alle erschrocken angeguckt, nach dem zweiten Mal standen alle mit einem breiten Grinsen hier unten!" Im weiteren Verlauf des Tages zogen wir die irritierten Blicke der anderen Skiläufer auf uns, als wir zeitunglesend oder mit verbundenen Augen auf der Piste unterwegs waren. "Blinde Kuh" war aber wenig beliebt und wir brachen diesen Versuch nach einigen Umfallern und Beinahezusammenstößen ab.

Beim abendlichen Bier gab es dann noch eine Analyse der im Tagesverlauf gemachten Fotos und Videos, bei denen das bei vielen Teilnehmern zu sehende "V"ermelskirchener "V" – das Öffnen der Skispitzen zum Kurvenausgang - nicht mehr verborgen werden konnte.

Bei bedecktem Wetter standen am letzten Tag noch die kurzen Radien auf dem Programm. Von der Lektion: „Kurze Radien gehen schnell und langsam!" waren aber nicht wirklich alle Teilnehmer überzeugt.

Bevor wir an diesem Tag gegen 13:30 Uhr Richtung Heimat aufbrachen, resümierten wir unser Wochenende bei einem Abschlussgetränk. Trotz Timingproblemen bei langsamer Fahrt, einem verbogenen Daumen, einem blauen Auge und einem schmerzenden Rücken waren alle Teilnehmer mehr als zufrieden mit dem Programm, dem Hotel und der kleinen Gruppe, in der alle gefordert wurden und sich keiner verstecken konnte. Klasse war neben der guten Organisation auch die offene Aufnahme von zwei Nicht-Übungsleitern in der Gruppe.

Auf dem Heimweg war uns schnell klar, dass dies sicher nicht unser letztes Einfahrwochenende gewesen ist.

 

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